Ein Beilaufgarn (auch Begleitgarn oder Beifaden) ist ein zusätzlich mitlaufendes Garn, das beim Stricken, Häkeln oder Maschinennähen gemeinsam mit einem Hauptgarn verarbeitet wird. Es dient nicht als eigenständiger Arbeitsfaden, sondern wird „beilaufend“ mitgeführt.
Beilaufgarne werden eingesetzt, um bestimmte Eigenschaften eines Handarbeitsstücks zu verstärken oder zu verändern. Sie können:
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die Stabilität erhöhen (z. B. in Fersen und Spitzen von Socken),
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für elastische Effekte sorgen (z. B. Beilaufgarn mit Elastan),
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die Haltbarkeit verbessern (verstärkter Abriebschutz),
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einen optischen Effekt erzeugen (z. B. glänzende oder flauschige Beilaufgarne für Struktur und Glanz).
Sie sind in unterschiedlichen Materialien (Polyamid, Polyester, Baumwolle, Elastan, Metallfäden usw.) sowie Stärken erhältlich und werden meist unauffällig oder dekorativ dem Hauptgarn beigelegt.